Aktuelles und Neuigkeiten
Spende für die Jugendfeuerwehr
Am vergangenen Dienstag bekam die Jugendgruppe der Feuerwehr Biesenthal Besuch. Famile Salzmann, Firma EDEKA Biesenthal, überbrachte ein großzügiges Geschenk. Vor wenigen Wochen hatte die Firma Edeka in Biesenthal ein Charity-Grillen zu Gunsten der Jugendfeuerwehr veranstaltet.
Der Erlös betrug € 250,--. Diese Summe wurde von Firma Salzmann der Jugendgruppe gespendet.
Eine Abordnung der Jugendfeuerwehr unter Leitung der Jugendwarte Sabine Liedel und Daniel Blaudzun, und in Anwesenheit des Ortswehrführers und seines Stellvertreters, nahm den Scheck dankbar entgegen.
An diesem Wochenende führt die Jugendfeuerwehr ihr alljährliches Trainingslager auf dem Feuerwehrgelände in Rüdnitz durch. Hier war die Spende der Firma Edeka ein willkommenes Geschenk.
Treffen der Alters- und Ehrenabteilung im Gerätehaus Biesenthal
Am 21. April 2012 versammelten sich die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehren aus dem Amt Biesenthal-Barnim zu ihrem jährlichen Treffen im Feuerwehrgerätehaus Biesenthal.
Das Treffen findet in jedem Jahr an einem anderen Standort statt.
In diesem Jahr lag neben der Federführung, die hat schon seit Jahren der Kamerad Helmut Klinke, früher viele Jahre stv. Amtswehrführer im Amt Biesenthal-Barnim, die Organisation bei Wolfgang Drowski und den Kameraden aus Biesenthal.
Die alten Kameradinnen und Kameraden wurden vom stv. Amtswehrführer Gunter Hirte und dem Ortswehrführer Rainer Strempel gegen 15.00 Uhr herzlich willkommen geheißen.
Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken mit von Biesenthalern selbst gebackenen Kuchen, wurden die Kameradinnen und Kameraden durch das Gerätehaus geführt. Die in den letzten Jahren neu hinzu gekommene Technik, wie die Drehleiter und das neue Tanklöschfahrzeug, war vielen noch nicht bekannt. Alle konnten sich ausführlich informieren. Hierfür standen eine Reihe von Kameraden, incl. Jugendfeuerwehrangehörigen, gern Rede und Antwort.
Den erklärenden Worten von Ortswehrführer Strempel folgte die Einladung, mit der Drehleiter in luftige Höhen zu fahren. Dies ließen sich einige der alten Kameraden nicht entgehen, und beäugten ihre Stadt von oben.
Daneben wurde der Wasserwerfer des neuen TLF vorgeführt und hinterließ, ob der Menge und Reichweite des heraus geschleuderten Wassers, großen Eindruck.
Nach dem Abendessen, welches auch von Feuerwehrkameraden aus Biesenthal zubereitet worden war, blieb noch Zeit den ereignisreichen Tag mit vielen Gesprächen und Anekdoten bei einem Glas Bier zu beenden.
Verdiente Blauröcke ausgezeichnet
Eberswalde (MOZ). Die Freiwilligen Feuerwehren leben vom Einsatz ihrer vielen Mitglieder. Am Wochenende sind gleich 41 langjährige Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet Barnim während eines Festaktes im Paul-Wunderlich-Haus geehrt worden. Der stellvertretende Landrat Carsten Bockhardt überbrachte eingangs die Grußworte des Kreises.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Sachse ließ in seinem Tätigkeitsbericht die vergangenen Monate Revue passieren. Dabei legte er besonderes Gewicht auf die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit, die in allen Freiwilligen Wehren des Landkreises geleistet worden ist: „Sie haben ihren Alltag und ihr Leben nach der Sirene gerichtet, unendlich viele Stunden in ihrer zweiten Familie – der Feuerwehr – verbracht, um uneigennützig die Technik zu warten oder immer da zu sein, wenn jemand Hilfe brauchte“, lobte Sachse das Engagement seiner Zuhörer im Plenarsaal des Kreishauses.
Insgesamt 2933 Frauen und Männer sind derzeit in den Feuerwehren tätig, darunter 1736 Aktive, 605 in der Jugendfeuerwehr und 592 in der Alters- und Ehrenabteilung.
Und, um noch ein bisschen Statistik zu betreiben: Bis zum 31. Oktober sind im laufenden Jahr insgesamt 1659 Einsätze geleistet worden. 518 davon waren Brandeinsätze, und 1141-mal rückten die Feuerwehrleute zu technischen Hilfeleistungen aus.
Als besondere Herausforderungen sind den Kollegen in den Worten Sachses ein ABC-Einsatz in Eberswalde mit Freisetzung von Quecksilber sowie die Unwetterlage am 8. Juni in Erinnerung geblieben. Außerdem verschiedene schwere Verkehrsunfälle „mit leider auch einigen Toten“.
Künftig sollen die Jugendwehren verstärkt in den Blickpunkt der Förderung geraten, kündigte Rainer Sachse an: „Wir wollen unsere Jugendwarte noch besser schulen, damit wir den Kindern eine interessante Ausbildung in einem wichtigen und vielseitigen Hobby bieten können".
Doch nicht nur im Bereich der Jugendarbeit, auch bezüglich des Umgangs mit der anspruchsvollen Technik legen die Kreisfeuerwehren großen Wert auf gute Ausbildung. Insgesamt 428 Lehrgangsplätze in verschiedenen Fachrichtungen konnten 2011 angeboten werden, darunter ABC-Weiterbildungen, Maschinisten-Lehrgänge und Sprechfunk-Ausbildungen.
Insgesamt 41 Feuerwehrleute sind für 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Sie haben insgesamt 2070 Lebensjahre im Dienst der Feuerwehr verbracht.
Quelle: MOZ.de

